Schach dem Schnupfen - Vom: 20.02.2015

Schach dem Schnupfen

Ohne Erkältung durch den Winter kommen? Das geht durchaus – wenn Sie konsequent vorbeugen. Und falls der Schnupfen dennoch zuschlägt, gibt es in der Apotheke wirksame Mittel gegen die lästige Erkrankung.

Nässe, Nebel, Nieselregen: Der Winter zehrt an den Abwehrkräften. Unser Immunsystem muss jetzt fast ständig auf Hochtouren arbeiten, denn die Belastung mit Erkältungsviren ist besonders stark – am Arbeitsplatz, in Bussen und Bahnen, Wartezimmern und Einkaufszentren tummeln sich momentan Myriaden von Erregern. Jeder Schnupfen-Patient schleudert beim Niesen oder Husten zig Millionen Viren in die Luft. Dennoch fangen sich längst nicht alle Menschen einen grippalen Infekt ein. Mit einem starken Immunsystem können Sie dem geballten Virenangriff trotzen.

Abhärten, Bewegen, Händewaschen

Wie zuverlässig und zielgerichtet das Immunsystem arbeitet, ist von vielen Faktoren abhängig. So müssen die Schleimhäute immer gut durchblutet sein, damit hier stets möglichst viele Abwehrzellen zur Verfügung stehen. Dafür sorgen Maßnahmen wie gezieltes Gefäßtraining (zum Beispiel Wechselduschen oder Saunabesuche), regelmäßige Bewegung – am besten an der frischen Luft – und ausreichend Schlaf. Sehr effektiv ist auch eine sorgfältige Händehygiene: Häufiges Händewaschen sorgt dafür, dass Erkältungsviren, die etwa über Türklinken, Wasserhähne oder Haltegriffe auf Ihre Hand gelangt sind, nicht von dieser weiter in die Nase transportiert werden.

Wichtig ist darüber hinaus eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen. Eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Krankheitserregern spielt nicht nur Vitamin C, sondern auch das Spurenelement Zink – latenter Zinkmangel kann zu einer erhöhten Anfälligkeit für grippale Infekte führen.

Naturstoff fürs Immunsystem

Zink hat einen stimulierenden Einfluss auf nahezu alle Immunfunktionen. Das Spurenelement sorgt mit dafür, dass im Knochenmark die Vorläufer der verschiedenen Abwehrzellen heranreifen. Auch an der Bildung von Antikörpern ist Zink maßgeblich beteiligt: Diese auf den speziellen Erreger zugeschnittenen Abwehrwaffen setzen den Angreifer gezielt außer Gefecht. Zudem fördert Zink die Produktion von Zytokinen: Diese Botenstoffe sorgen für eine reibungslose Kommunikation innerhalb des Immunsystems.

Der Naturstoff kann aber nicht nur vorbeugend helfen, sondern auch bei akuten Erkältungen – denn Zink hemmt das Andocken von Viren an die Wirtszelle und so auch die Viren-Vermehrung. Wie Untersuchungen zeigten, lässt sich die Erkrankungsdauer bei Schnupfen und Husten durch die Einnahme eines Zinkpräparats verkürzen.

Allergie: Schnupfen durch Pollen

Nicht nur der Erkältungsschnupfen schlägt derzeit zu – immer mehr Menschen leiden jetzt schon unter Heuschnupfen. Schuld ist der Klimawandel: Wegen der zunehmenden Erwärmung blühen Haselnuss, Erle, Weide und manchmal sogar die Birke schon im Februar. Ihr mikroskopisch feiner Blütenstaub dringt tief in die Nase ein und bleibt in der Schleimhaut hängen. Das kann jahrzehntelang gut gehen – bis das Immunsystem eines Tages Antikörper gegen die eigentlich völlig harmlosen Pollen bildet. Sie lösen dann eine Abwehrkaskade aus, ähnlich wie beim grippalen Infekt: Typische Symptome sind häufiges Niesen, Fließschnupfen, verstopfte Nase und Hustenreiz.

Wird er nicht von Anfang an effektiv behandelt, kann sich ein Heuschnupfen schon bald verschlimmern. Bei vielen Betroffenen entwickelt sich die Pollenallergie innerhalb von wenigen Jahren zum Asthma. Spezielle Nasensprays und Tabletten können zwar die Allergie-Symptome unterdrücken, gegen die eigentliche Ursache der Erkrankung wirken sie jedoch nicht. Es kann deshalb sinnvoll sein, die Therapie mit einem Zinkpräparat zu ergänzen – eine ausreichende Zinkzufuhr kann den Einfluss der Allergene abschwächen.

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Mittwoch, 26.Februar 2015

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