Keine Chance für Mundgeruch - Vom: 20.09.2017

Probleme mit schlechtem Atem? Kein Problem! Der Apotheker empfiehlt Ihnen gern geeignete Präparate für die tägliche Mundhygiene.

Keine Chance für Mundgeruch

Für Betroffene peinlich und für die Mitmenschen unangenehm: Mundgeruch ist ein heikles Thema. Doch niemand muss sich mit schlechtem Atem abfinden. Es gibt wirksame Gegenmaßnahmen – Ihr Apotheker berät diskret.

Viele Menschen, die aus dem Mund riechen, wissen gar nichts davon. Denn den eigenen schlechten Atem zu bemerken, ist schwierig. Selbsttests, wie in die hohle Hand ausatmen und riechen, sind wenig zuverlässig. Auch wenn man selbst gar nichts wahrnimmt, kann der unangenehme Geruch Angehörigen, Freunden und Kollegen sehr wohl in die Nase steigen. Doch viele scheuen sich, den Betroffenen auf das vermeintlich peinliche Problem anzusprechen. Stattdessen meiden sie engen Kontakt und wenden sich ab. Falsch, sagen Experten jedoch und raten: Wer bei einem Bekannten Mundgeruch feststellt, sollte sich trauen, ihn taktvoll und diskret darauf hinzuweisen. Das ist auch wichtig, weil hinter Mundgeruch mitunter eine behandlungsbedürftige Erkrankung steckt. Außerdem ist klar, dass der Betroffene nur dann wirkungsvolle Gegenmaßnahmen ergreifen kann, wenn er Bescheid weiß.

Mangelhafte Mundhygiene

Mundgeruch entsteht meist in der Mundhöhle selbst. Entzündungen des Zahnhalteapparats oder des Zahnfleischs sind oft für schlechten Atem verantwortlich, aber auch eine unzureichende Mundhygiene. Werden Zähne, Zahnzwischenräume und Zunge nicht gründlich genug gereinigt, haben Bakterien ein leichtes Spiel. Die Keime tummeln sich u. a. auf der Zunge und setzen durch Fäulnisprozesse übel riechende Substanzen frei. Auch eine zu geringe Speichelbildung und Mundtrockenheit durch Dauerstress, Aufregung oder zu langes Reden können zu schlechtem Atem führen. Ältere Menschen und Prothesenträger sind dabei öfter betroffen, da sich Bakterien bei ihnen im Mund leichter vermehren.

Alles das macht klar, dass eine systematische und intensivere Mundhygiene in vielen Fällen der Schlüssel zu besserem Atem ist. Eine diskrete Beratung in der Apotheke hilft Menschen mit Mundgeruch, die idealen Helfer zu finden. Der Apotheker kann z. B. passende Mundspüllösungen empfehlen und den richtigen Umgang mit Zungenreiniger, Zahnseide und Interdentalbürste erklären. Zur Mundhygiene gehört auch, dass Prothesen sorgfältig gereinigt werden. Herausnehmbarer Zahnersatz sollte am besten nach jeder Mahlzeit gesäubert werden. Denn werden Essensreste nicht gründlich entfernt, droht Mundgeruch.

Die Speichelbildung ankurbeln

Darüber hinaus hilft es oft, den Speichelfluss anzuregen – z. B. durch Kauen von Zahnpflegekaugummi oder Lutschen zuckerfreier Bonbons. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig. Gegen üble Gerüche mobil machen können auch natürliche Helfer wie Nelken, Fenchel- und Anissamen oder Chlorophyll-Präparate.

Gut zu wissen:

Bringt eine ausreichende Mundhygiene keine Besserung, sollte das Problem unbedingt ärztlich abgeklärt werden.

Quelle: https://www.ratgebergesund.de/

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