Schnupfen ist kein Schicksal - Vom: 23.10.2015

Schnupfen ist kein Schicksal

Die Erreger von Schnupfen, Husten, Halsweh verbreiten sich jetzt wieder rasend schnell. Dennoch können Sie eine Ansteckung vermeiden: indem Sie gezielt Ihre Abwehrkräfte stärken – auch mit natürlichen Mitteln aus der Apotheke.

Wind und Wetter, Nebel und Nieselregen: In den nächsten Wochen wird es draußen wieder ungemütlich. Jedenfalls für uns Menschen; Erkältungsviren hingegen mögen es kühl und klamm. In Herbst und Winter tummeln sie sich praktisch überall, und es ist nahezu unmöglich, den Erregern aus dem Weg zu gehen. Trotzdem können Sie die Ansteckungsgefahr minimieren. Die entscheidenden Maßnahmen sind: Abhärtung, häufiges Händewaschen, gesunde Ernährung und eine gezielte Unterstützung des Immunsystems.

Auch bei schlechtem Wetter sollten Sie möglichst jeden Tag nach draußen gehen. Bewegung im Freien bringt die Abwehr auf Trab. Um das Immunsystem zu stärken, genügt bereits ein längerer Spaziergang. Noch besser ist moderates Ausdauertraining. Dazu eignet sich Walking wunderbar; diesen sanften Sport kann fast jeder ausüben. Natürlich muss die Kleidung stimmen: Schützen Sie sich wirksam vor Kälte und Nässe, und achten Sie darauf, dass die Füße warm bleiben. Tragen Sie auch eine Kopfbedeckung. Zur Abhärtung dienen außerdem Wechselduschen und kalte Wadengüsse; sie trainieren nicht nur den Kreislauf, sondern auch das Immunsystem. Um die Abwehrkräfte zu mobilisieren, ist darüber hinaus ein geregelter Tagesablauf wichtig, der ausreichend Schlaf und regelmäßige Ruhepausen beinhaltet.

Abwehrzellen brauchen Futter

Eine ausgewogene, vollwertige und vitalstoffreiche Ernährung zählt zu den wichtigsten Faktoren, damit das Immunsystem seine volle Kraft entfalten kann. Um eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen sicherzustellen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, jeden Tag mindestens fünf Mal eine Portion Obst oder Gemüse zu verzehren.

Eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Krankheitserregern spielt nicht nur Vitamin C, sondern auch das Spurenelement Zink. Latenter Zinkmangel kann zu einer erhöhten Anfälligkeit für grippale Infekte führen. Zink hat einen stimulierenden Einfluss auf nahezu alle Immunfunktionen: Das Spurenelement sorgt mit dafür, dass im Knochenmark die Vorläufer der verschiedenen Abwehrzellen heranreifen. Auch an der Bildung von Antikörpern ist Zink maßgeblich beteiligt; diese auf den speziellen Erreger zugeschnittenen Abwehrwaffen setzen den Angreifer gezielt außer Gefecht. Zudem fördert Zink die Produktion von Zytokinen: Diese Botenstoffe sorgen für eine reibungslose Kommunikation innerhalb des Immunsystems.

Der Naturstoff kann nicht nur vorbeugend helfen, sondern auch bei akuten Erkältungen; denn Zink hemmt die Viren-Vermehrung. Wie Untersuchungen zeigten, lässt sich die Erkrankungsdauer bei Schnupfen und Husten durch die Einnahme eines Zinkpräparats verkürzen.

Erkältungssymptome rasch behandeln

Wenn trotz aller Vorsorgemaßnahmen erste Erkältungsanzeichen auftreten (wie leichtes Kratzen im Hals, Niesreiz oder Fließschnupfen), dann heißt die wichtigste Sofortmaßnahme: viel trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten und der Bildung eines zähen, festsitzenden Schleims vorzubeugen. Am besten geeignet sind spezielle Erkältungstees mit schleimlösenden Kräutern.

Dampfbäder oder Inhalationen mit Salz oder ätherischen Ölen beruhigen und befreien die Atemwege. Eine regelmäßige Nasendusche befeuchtet die Schleimhäute und spült Krankheitserreger hinaus. Entspannend und lindernd wirkt zudem ein heißes Erkältungsbad am Abend. Bei Fieber empfiehlt sich Bettruhe. Patienten mit normaler Körpertemperatur sollten dagegen trotz der Erkältung täglich an die frische Luft gehen, sich dabei aber warm anziehen.

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Dienstag, 27. Oktober 2015

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