Ist Ihr Immunsystem fit für den Herbst? - Vom: 11.10.2018

Ist Ihr Immunsystem fit für den Herbst?

Mehr Kraft für die Abwehr

Wir haben Tipps, damit Sie möglichst gesund durch den Herbst und Winter kommen.

Die einen stapfen unbehelligt durch das übelste Wetter und bleiben auch im Stress gelassen, die anderen fangen sich alle naselang einen Infekt ein. Woran das liegt? Nicht zuletzt am Lebensstil. Und zu dem gehört nicht nur das „gesunde Schlemmen“ mit Obst und Gemüse, magerem Fleisch, Fisch, Milch- und Vollkornprodukten. Untersuchungen bestätigen, dass viele Faktoren das Immunsystem beeinflussen. Auch die Psyche spielt eine wesentliche Rolle. Hier einige Tipps, wie Sie Ihre Abwehrkräfte stärken können:

Optimisten sind gesünder. Schon positive Gedanken, Geselligkeit, Lachen und angenehme Beschäftigungen stärken die Abwehrkräfte. Trauer, Depressionen und dauernder Stress machen nachweislich anfälliger für Infekte.

Abschalten und auftanken: genug schlafen, mal fünfe gerade sein lassen und bewusst Ausgleich zum Alltag suchen. Reservieren Sie sich Zeit für Treffen mit Freunden, ein schönes Essen, einen Kinobesuch oder Mußestündchen.

Entspannungstechniken helfen beim Abschalten, wenn der Job oder andere Probleme stressen: zum Beispiel Autogenes Training. Auch Meditation, Qi Gong und Yoga sind bewähre Methoden.

Viel Bewegung und Ausgleichssport: Jede Art regelmäßiger Bewegung baut Stress ab und mobilisiert die Abwehrkräfte. Ob flotte Spaziergänge, Walken, Joggen, Radeln, Schwimmen oder Tanzen — egal. Hauptsache Sie machen es mindes-tens zwei bis dreimal pro Woche wenigstens eine halbe Stunde.

Raus bei Wind und Wetter nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur die unpassende Kleidung. Die wechselnden Klimareize halten auch das Immunsystem fit.

Sauna härtet ab, denn sie macht sich ebenfalls den Wechsel von Kalt- und Warmreizen zunutze. Auf den Schwitzbänken kann man außerdem wunderbar abschalten und dösen. Bei chronischen Erkrankungen, beispielsweise des Herzens, vor dem ersten Saunagang sicherheitshalber mit dem Arzt sprechen! Auch Wechselduschen zu Hause verbessern übrigens die Durchblutung, stärken Gefäßwände, Herz und Kreislauf und wappnen den Körper gegen Erkältungen.

Hände waschen: Erkältungsviren überleben außerhalb des menschlichen Körpers bis zu drei Stunden. Genug Zeit, um sich zum Beispiel über Türklinken oder beim Händeschütteln anzustecken. Unbewusst fasst man sich danach an die Nase oder reibt sich die Augen, und schon sind die Viren dort, wo sie sich wohl fühlen und zu vermehren beginnen. Bestes Gegenmittel: Regelmäßig gründlich Hände waschen.

Die Kraft der Natur nutzen: Bewährt haben sich z.B. Extrakte verschiedener Sonnenhutarten, des Lebensbaums, der Kapland-Pelargonie und aus wildem Indigo. Diese Immunstimulantien aktivieren die Fresszellen, sodass sie leichter mit Krankheitserregern fertig werden. Extrakte aus der Ginsengwurzel und der Taigawurzel können den Körper insgesamt widerstandsfähiger machen. Auch homöopathische Komplexmittel können geeignet sein. Ihr Apotheker berät Sie gern!

Mehr Zink: Unser Immunsystem benötigt Zink — ist der Organismus unterversorgt, kann das häufige Infekte zur Folge haben. Gute Zink-Quellen sind unter anderem Schalentiere, Rindfleisch, Huhn, Nüsse und Linsen. Zinkpräparate aus der Apotheke können einem Mangel entgegenwirken.

Raus bei jedem Wetter — das stärkt das Immunsystem

Quelle: www.ratgebergesund.de

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