Trotz Arthrose beweglich bleiben - Vom: 23.09.2017

Sanfter Sport wie das Radfahren lindert Gelenkbeschwerden.

Trotz Arthrose beweglich bleiben

Die Deutschen sind Weltmeister im Sitzen. Doch Bewegungsmangel gefällt den Gelenken gar nicht – Arthrose kann die Folge sein. Sportliche Aktivitäten und natürliche Mittel aus der Apotheke verbessern die Gelenkfunktion.

Gelenkbeschwerden sind eine Volkskrankheit: Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Schmerzen in Knien, Hüften, Wirbelsäule & Co. Zu den Hauptursachen zählt Bewegungsmangel. Ob bei der Arbeit, im Auto oder vor dem Fernseher, im Durchschnitt sitzen Erwachsene hierzulande 6,5 Stunden am Tag – jeder Fünfte bringt es sogar auf über neun Stunden. Nicht einmal die Hälfte davon treibt zum Ausgleich ausreichend Sport. Viele gehen nur selten zu Fuß, sie meiden sogar Treppen und benutzen regelmäßig den Aufzug oder die Rolltreppe.

Dabei wäre jeder Schritt Balsam für die Gelenke, sorgt Bewegung doch dafür, dass der Gelenkknorpel geschmiert und mit Nährstoffen versorgt wird. Regelmäßige körperliche Aktivitäten kräftigen und lockern außerdem Muskeln, Sehnen und Bänder, die unsere Gelenke führen und stabilisieren.

Mehr Bewegung, weniger Schmerzen

Zwar lässt sich geschädigtes Knorpelgewebe nicht ersetzen, doch ist es immerhin möglich, den Verschleiß zu verzögern und bestehende Schmerzen deutlich zu lindern. Das Mittel der Wahl ist mehr Bewegung: Bei Knie-, Hüft- und Rückenbeschwerden haben sich insbesondere Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walking und Radfahren, aber auch gezielte Gymnastik und Krafttraining bewährt.

Regelmäßige Übungen mit der sogenannten Faszienrolle liegen derzeit im Trend. Diese spezielle Fitnessrolle lockert wie eine Massage Muskeln und Bindegewebsfasern, die für starke Schmerzen mitverantwortlich sein können. Weniger bewegliche Menschen sind dagegen mit einem Vibrationstraining gut beraten. Dabei stehen die Betreffenden im Sportstudio oder zuhause auf einer Platte, die den Körper sanft rüttelnd in Bewegung hält.

Gesunde Ernährung, gesunde Gelenke

Keine Frage, dass sich auch die Ernährung auf die Gelenkgesundheit auswirkt. Sie sollte überwiegend aus pflanzlichen Lebensmitteln bestehen – allen voran Obst und Gemüse, die voller Vitamin C stecken. Auch ballaststoffreiche Vollkornprodukte sind sehr gesund. Hülsenfrüchte, Samen und Nüsse sowie die daraus gepressten Öle wiederum sind für den Bedarf an Magnesium, Vitamin E sowie mehrfach ungesättigten Fettsäuren zuständig – wichtig unter anderem für die Muskeln und den Schutz der Knorpelzellen. Zudem sollte möglichst häufig Fisch auf dem Speiseplan stehen wie zum Beispiel Lachs, Hering und Makrele. Diese Fische enthalten Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren, die einen entzündungshemmenden Effekt haben. Andere tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Eier sollten Betroffene dagegen sparsamer verzehren, da die in ihnen enthaltenen Omega-6-Fettsäuren Entzündungen begünstigen können.

Arthrose natürlich behandeln

Wer kontinuierlich Sport treibt und sich vitalstoffreich ernährt, tut strapazierten Gelenken schon viel Gutes. Aber es gibt noch weitere Möglichkeiten. So lässt sich die Behandlung durch sanfte Pflanzenpräparate unterstützen – zum Beispiel mit der Hagebutte. Wie Studien zeigten, können Gelenkbeschwerden bei regelmäßigem Verzehr von Hagebuttenpulver deutlich zurückgehen, und auch die Beweglichkeit kann sich verbessern. Allerdings brauchen Anwender ein wenig Geduld: Die ersten spürbaren Effekte stellen sich gewöhnlich nach etwa sechs Wochen ein. Auch bei längerfristiger Einnahme sind keine Nebenwirkungen bekannt. Hagebuttenpulver gibt es zum Beispiel als Kapseln und Pulver in der Apotheke.

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Am Dienstag, 26. September 2017,

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Quelle: https://www.ratgebergesund.de/

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