Diabetes – Rat und Hilfe aus der Apotheke

Diabetes
mailenmailen druckendruckenvorlesen vorlesen

Diabetiker brauchen eine kompetente medizinische Betreuung. Die Apotheke spielt dabei eine große Rolle: Sie bietet wirksame Medikamente, sowie pharmazeutische Beratung.

Diabetes ist eine Krankheit, deren Behandlung viel Disziplin erfordert und die den Alltag, zumindest am Anfang, gehörig auf den Kopf stellt. Von einem Tag auf den anderen gehört unter strikte Kontrolle, woran man bislang kaum einen Gedanken verschwenden musste: der Blutzuckerspiegel, die Ernährung, das Körpergewicht. Viele Kranke müssen darüber hinaus lernen, blutzuckersenkende Medikamente bedarfsgerecht zu dosieren oder Insulin zu spritzen. Nicht wenige sind da überfordert und laufen Gefahr, Fehler zu machen, die sich negativ auf die Blutzuckerwerte auswirken. Gefragt sind deshalb Aufklärung über die Ursachen der Erkrankung, Infos zum Umgang mit Blutzuckermessgeräten, Tipps zur Haut- und Fußpflege, Hilfestellung in Sachen Unterzuckerung. Nicht wenige Diabetiker wüssten einfach gern, ob das Gläschen Wein am Abend jetzt noch erlaubt ist …

Fachkundiger Ansprechpartner

Antworten auf alle ihre Fragen, Hilfe bei allen Problemen und Rat in allen Lebenslagen bekommen Zuckerpatienten in der Apotheke. Denn neben dem behandelnden Diabetologen ist auch der Apotheker ein fachkompetenter Berater, der sich aufgrund seines Pharmazie-Studiums und seiner beruflichen Erfahrung gut mit Diabetes auskennt. Er weiß, wie vom Arzt verordnete Medikamente richtig eingenommen werden müssen und kennt sich auch mit möglichen Neben- und Wechselwirkungen aus. Hat der Diabetiker beim Arztbesuch beispielsweise vergessen nachzufragen, was er tun soll, wenn er mal eine Pille vergessen hat, so weiß der Apotheker Rat.

Rundum gut betreut 

Die Apotheke ist jedoch nicht nur die richtige Anlaufstelle, wenn es um Medikamente geht, sondern ein echtes Dienstleis-tungszentrum. Sie bietet beispielsweise vertrauliche Beratungsgespräche an, unter anderem über schmerzarme Blutabnahme, Anwendung eines Insulin-Pens, Wundversorgung, diabetesgerechte Ernährung sowie Nahrungsergänzungsmittel. Auch praktische Hilfestellungen können gegeben werden, wie zum Beispiel beim Blutzuckermessen. Blutzuckermessgeräte bekommen Sie übrigens ebenfalls in der Apotheke: Hier erklärt man Ihnen, wie Sie diese am besten einsetzen.

Hautpflege

Aufgrund ihrer Stoffwechselerkrankung haben Diabetiker eine verminderte Schweiß- und Talgdrüsenaktivität. Die Haut kann nicht genügend Feuchtigkeit speichern, ihre Barrierefunktion ist gestört. Die Haut ist dadurch trocken, spannt, ist gerötet, neigt zu Juckreiz, Ekzemen und Verhornungen. Der Apotheker kann speziell auf die sehr trockene Haut abgestimmte Pflegeprodukte empfehlen: Präparate mit einem hohen Anteil wertvoller hautverwandter Lipide gleichen den Lipidmangel aus, vermindern Spannungsgefühle, regenerieren und schützen. Hautpflegeprodukte mit hoher Harnstoff-Konzentration lindern den Juckreiz und weichen übermäßige Verhornungen auf.

Mit allen Fragen können sich Diabetiker vertrauensvoll an das Apotheken-Team wenden.

Quelle: www.ratgebergesund.de

Bildnachweis: ©tashatuvango – stock.adobe.com